Cubic entwickelt Ticket-App für die Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Cubic Transportation Systems (Deutschland) hat von der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) den Auftrag erhalten, eine neue Ticket-App mit Hintergrundsystem für das Rhein-Sieg-Gebiet zu entwickeln und zu betreiben. Das System von Cubic wurde nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewählt, das im Januar 2017 von der KVB gestartet wurde.

Die KVB AG ist der größte Verkehrsbetrieb im Rhein-Sieg-Gebiet mit einer Flotte von 380 Stadt- und Straßenbahnen sowie über 300 Bussen. Die Fahrgelderlöse lagen im Jahr 2016 bei 241 Mio. €.

Mit der neuen Ticket-App von Cubic können Fahrgäste Tickets auf ihrem Smartphone kaufen und ihre Konten verwalten. Die Ticket-App von Cubic ist bereits im Rhein-Main-Gebiet weit verbreitet, wo sie seit 2010 in Betrieb ist und bisher über 10 Millionen Tickets über die App verkauft wurden.

"Gemeinsam mit Cubic wollen wir einen weiteren Entwicklungsschritt hin zu einer modernen multimodalen und digitalen Mobilitätsplattform sowohl in Köln als auch im gesamten Verbundgebiet gehen. Umweltfreundliche Mobilität soll für unsere Kunden immer attraktiver, einfacher und komfortabler werden", sagt KVB-Vorstandsmitglied Peter Hofmann.

"Dieser Vertrag erweitert unsere Präsenz in Deutschland über das Rhein-Main-Gebiet hinaus und wir sind begeistert, mit der KVB AG zusammenzuarbeiten, um deren Kunden im Rhein-Sieg-Gebiet eine schnelle und einfach zu bedienende Ticket-App zu liefern." sagt Stefan Jacobs, Geschäftsführer der CTS Deutschland GmbH.

Cubic Transportation Systems und der Rhein-Main-Verkehrsverbund verkaufen das zehnmillionste Ticket über das Handy

Cubic Transportation Systems, ein Tochterunternehmen der Cubic Corporation, hat gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), einem der größten Verkehrsverbünde Europas, das zehnmillionste Ticket über das Handyverkauft. Die Handytickets wurden über die App von Cubic verkauft, die im Jahr 2010 für das RMV-Gebiet eingeführt wurde. Den ersten großen Meilenstein erreichte die App im Jahr 2015 mit dem Verkauf von fünf Millionen Handytickets. Seitdem haben die Fahrgäste des RMV weitere fünf Millionen Handytickets gekauft und damit einen neuen Meilenstein erreicht.

Seit seiner Einführung betreibt Cubic das Mobile-Ticketing-System für den RMV und arbeitet auch weiterhin mit dem RMV, um neue Funktionen hinzuzufügen. Insgesamt 727 Millionen Fahrgäste werden jährlich im RMV Gebiet mit Bussen und Bahnen befördert. "Mit 10 Millionen verkauften Handytickets ist das RMV-Mobile-Ticketing das erfolgreichste System in Deutschland. Es ist ein wichtiges Element unserer Strategie für die digitale Zukunft“, sagt Professor Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV. „RMV und Cubic  testen als Bestandteil des Wachstumspotenzials für das Mobile Ticketing auch einen entfernungsbasierten Tarif. Das Projekt heißt ‚RMV-Smart‘ und wird im Rahmen eines Piloten mit 20.000 Testern drei Jahre lang getestet.“

Die kontinuierliche Weiterentwicklung und der Erfolg der App zeigen, dass der Verkauf von Tickets über Handys im Einklang mit den Bedürfnissen der Fahrgäste nach Geschwindigkeit und Einfachheit steht“ sagt Stefan Jacobs, Geschäftsführer der Cubic Transportation Systems (Deutschland) GmbH. „Wir freuen uns darauf, das System gemeinsam mit dem RMV weiter auszubauen – ein Verkehrsverbund, der zukunftsorientiert und innovativ ist.“

Feldversuch „NextAgent“ gestartet. EVAG und Cubic testen neuartiges Kundenterminal

In Kooperation mit der Cubic Transportation Systems GmbH (Cubic) und dem beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angesiedelten Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement NRW (KCEFM) führt die Essener Verkehrs-AG (EVAG) ab dem 14. Januar 2016 einen Feldversuch mit dem NextAgent, einem multifunktionalen Kundenterminal, durch.

Mit dem NextAgent können Fahrgäste der EVAG erstmalig im Dialog mit einem sachkundigen Mitarbeiter, aber unabhängig von KundenCenter-Öffnungszeiten, ihre Reisewünsche äußern und die gewünschten Fahrkarten erwerben. Während des Kaufprozesses spricht der Kunde mit dem Mitarbeiter genauso wie er es sonst im KundenCenter tun würde, aber mit einem entscheidenden Unterschied: das Gespräch wird per Videoübertragung geführt. Hierzu betätigt der Kunde wahlweise den leuchtenden, grünen Button auf der linken, unteren Geräteseiteoder er wählt auf dem Touchscreen den Button „Video-Livechat“. Der Mitarbeiter im Callcenter kann so den Kunden umfassend beraten und ihm schließlich das von ihm gewünschte Ticket über das Terminal ausgeben. „Für die Fahrgäste der EVAG, für Menschen, die im VRR eine Fahrplanauskunft benötigen, gibt es nun in Essen und erstmals in Deutschland ein System, dass die Vorteile einer personenbedienten Verkaufsstelle mit den Vorzügen des Fahrscheinautomaten verbindet. Der NextAgent wird das Reisen komfortabler machen“, so Stefan Jacobs, Geschäftsführer von Cubic.

Ist das persönliche Gespräch mit einem Callcenter-Mitarbeiter nicht gewünscht, lässt sich das Gerät wie ein herkömmlicher Ticketautomat bedienen und bietet auch dieselben Funktionalitäten wie Fahrplanauskunft, eTicket-Info und Einzahlung des Erhöhten Beförderungsentgeltes. Im Unterschied zu den aktuellen Ticketautomaten der EVAG bietet das neue Gerät neben dem Video-Livechat einen weiteren Service: EVAG-Kunden können beim NextAgent ihr Abo-Ticket zurückgeben. „Mit dem NextAgent können wir unseren Kunden einen zusätzlichen Service anbieten. Gleichzeitig unterstützt der NextAgent unsere Mitarbeiter im KundenCenter in Spitzenzeiten wie zum Beispiel bei den Monatswechseln und verkürzt so die Wartezeiten unserer Kunden“, erklärt Günter Neuen, Leiter EVAG-Kundenmanagement.

Das für den Feldversuch bereitgestellte Testgerät steht am EVAG-Infopoint in der -1 Ebene am Essener Hauptbahnhof und wird voraussichtlich bis Ende Juni 2016 im Echtbetrieb getestet. Im Rahmen des Feldversuchs sollen Praxistauglichkeit, Kundenfreundlichkeit, Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit des NextAgent-Systems im Echtbetrieb getestet werden. Bei dem Feldversuch handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Cubic und EVAG. Jeder Projektpartner trägt die in seinem Verantwortungsbereich anfallenden Kosten. Zudem wird das Projekt finanziell und organisatorisch vom VRR und dem KCEFM unterstützt. Nils Conrad, Leiter des Kompetenzcenters: „Wir freuen uns immer, wenn wir innovative Projekte, wie beispielsweise den NextAgent unterstützen können. Wir  sehen den Automaten perspektivisch als einen weiteren wichtigen Baustein hin zu einem immer kundenfreundlicheren Nahverkehr.“

 

Fünf Millionen verkaufte Tickets über Smartphones beim Rhein-Main-Verkehrsverbund

Cubic feiert zusammen mit dem RMV den Verkauf von fünf Millionen Tickets über das Smartphone. Cubic Transportation Systems (Deutschland) GmbH hat hierfür die technischen Voraussetzungen entwickelt und umgesetzt. Das Ticket über das Smartphone ermöglicht den schnellen und unkomplizierten Kauf einer Fahrkarte. Der Kauf ist unkompliziert, geht schnell und man muss sich nicht an einem Automaten oder Schalter anstellen. 

Für Herrn Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer des RMV, ist das ein tolles Kompliment, dass der RMV mit diesem neuen Vertriebsweg so viele Fahrgäste begeistern konnte. Im Jahr 2014 wurden über 1,7 Mio. Tickets verkauft, was einem Umsatzwachstum von 30 Prozent gegenüber 2013 entspricht.

Für Stefan Jacobs, Geschäftsführer von Cubic Transportation Systems (Deutschland) GmbH, wird die Fahrkarte der Zukunft digital sein. Der RMV ist dafür bestens aufgestellt.

Sehen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des RMV.

 

Check-In/Be-Out per Handy - Feldversuch in Soest war ein großer Erfolg

Die Verkehrsgesellschaft Ruhr-Lippe (RLG), das KCEFM und Cubic haben im April 2015 in Soest einen Feldversuch für ein neuartiges Ticketingsystem für Mobiltelefone auf Basis von Bluetooth-Low-Energy durchgeführt. Der Feldversuch lief unter dem Namen "Big Bird" und war ein großer Erfolg. Beeindruckend fanden viele Besucher, dass die Lösung so einfach ist. Im Bus befindet sich ein Gerät, das ein Signal mit Informationen zur Liniennummer und Fahrtrichtung mittels Bluetooth-Low-Energy aussendet. Die vorinstallierte App auf dem Mobiltelefon des Fahrgasts empfängt das Signal, sobald sich der Bus in der Nähe der Haltestelle befindet. Der Fahrgast wählt für den Einstieg die entsprechende Buslinie in der App aus und der "Check-in" wird im System registriert. Sobald der Fahrgast den Bus verlässt, verliert das Mobiltelefon das Bluetooth-Signal und man hat die Fahrt automatisch abgeschlossen. Für die gefahrene Route wird der Fahrpreis in Rechnung gestellt, da das System weiß, wo der Fahrgast die Fahrt begonnen und wo der Fahrgast die Fahrt abgeschlossen hat. 

Cubic gewinnt mit Transport for London den 'Operational and Technical Excellence' Award auf der UITP 2015 in Milan für das neue Bezahlsystem für kontaktlose Bankkarten

Cubic Transportation Systems, Transport for London, und Barclaycard haben den 'Operational and Technical Excellence' Award auf der UITP 2015 (International Association of Public Transport) in Milan gewonnen. Das Bezahlsystem für kontaktlose Bankkarten wurde für Busse im Jahr 2012 eingeführt und im Jahr 2014 auf das gesamte Netz erweitert und deckt somit das U-Bahn-, Bus-, Bahn- und Straßenbahnnetz in London ab. Das Cubic-Team in London hat dabei eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Systems gespielt. Hierzu mussten Lösungen für das Hintergrundsystem entwickelt und die Software der Validatoren an den Ticketgates und Automaten angepasst werden, so dass diese kontaktlose Bankkarten sowie Mobiltelefone lesen können.  

Seit der Einführung im September 2014 wurden bereits 100 Millionen Fahrten mit der kontaktlosen Bankkarte durchgeführt und über vier Millionen einzelne kontaktlose Bankkarten genutzt.